
Mit Plan A in die Zukunft: Kirsten Pieper macht Unternehmen fit für morgen
Kirsten Pieper begleitet seit 30 Jahren inhabergeführte Unternehmen bei strategischen Wendepunkten. Seit fünf Jahren hat die Unternehmensberaterin und Diplom-Kauffrau ihren Sitz in der Waschkaue des Triple Z, wo sie sich ein Workshop-Büro eingerichtet hat.
„Große Baustellen muss man nicht allein bearbeiten“, sagt die autorisierte INQA-Coachin. „Input von außen hilft und wird sogar staatlich gefördert.“ Das gilt sowohl für das INQA-Coaching, als auch für die BAFA-Unternehmensberatung, für die ihre ConPlanA Management Beratung akkreditiertes Beratungsunternehmen ist. Beide Programme unterstützen kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Zukunftsfähigkeit und Resilienz zu stärken.
Raus aus dem Tagesgeschäft
„Viele Unternehmerinnen und Unternehmer wissen eigentlich, dass sie etwas verändern müssen“, sagt Kirsten Pieper. „Aber im Alltag fehlt oft die Zeit, die richtigen Fragen zu stellen und die nächsten Schritte strukturiert anzugehen.“ Genau hier setzt Kirsten Pieper an. Gemeinsam mit der Geschäftsführung analysiert sie die aktuelle Situation, hinterfragt Geschäftsmodelle und entwickelt tragfähige Zukunftsstrategien. Dabei geht es um Fragen wie: Wo soll das Unternehmen in fünf Jahren stehen? Wie kann die Positionierung verbessert werden? Welche Produkte oder Dienstleistungen haben Zukunft? Wo liegen die größten Chancen und Risiken? Auch Themen wie Fachkräftemangel, steigende Kosten, Liquidität oder Wettbewerbsfähigkeit spielen dabei häufig eine Rolle. Wer nur noch wenige Jahre bis zur Übergabe des eigenen Unternehmens hat, kann den eigenen Betrieb fit für die Zukunft und damit attraktiv für potenzielle Nachfolgerinnen und Nachfolger machen.
Im Rahmen der BAFA-Unternehmensberatung arbeitet Kirsten Pieper mit der Geschäftsführung zusammen. Innerhalb weniger Beratungstage entsteht aus der Analyse ein konkreter Maßnahmenplan. „Oft ist es sinnvoll, zunächst die wirtschaftliche Situation und die Positionierung des Unternehmens zu analysieren. Anschließend können wir im INQA-Coaching genau diese Themen gemeinsam mit den Mitarbeitenden angehen. Die beiden Förderprogramme greifen sinnvoll ineinander.“

Mitarbeitende als Teil der Lösung
Während sich die BAFA-Beratung an die Unternehmensleitung richtet, steht beim INQA-Coaching das gesamte Unternehmen im Mittelpunkt. Ziel ist es, Veränderungen gemeinsam mit den Mitarbeitenden zu gestalten. „Das ist viel besser, als beispielsweise eine Software einfach von oben überzustülpen“, sagt Kirsten Pieper. In drei Arbeitsphasen entwickeln die Beteiligten gemeinsam neue Arbeitsweisen, testen diese im Arbeitsalltag und verbessern sie kontinuierlich weiter. Hierarchien treten bewusst in den Hintergrund. Stattdessen fließen Erfahrungen und Ideen aller Mitarbeitenden ein. Auch Sorgen und Unsicherheiten – etwa die Angst vor Veränderungen oder um den eigenen Arbeitsplatz – werden offen angesprochen. „So entstehen Lösungen, die nicht nur funktionieren, sondern auch von den Beschäftigten mitgetragen werden“, weiß die Unternehmensberaterin aus Erfahrung. „Gleichzeitig lernen Unternehmen, zukünftige Herausforderungen eigenständig und strukturiert anzugehen.“
INQA-Coaching in der Praxis
Das INQA-Coaching kann bei vielseitigen Herausforderungen hilfreich sein. „Beispielsweise in einem Handwerksbetrieb, der mehr weibliche Fachkräfte gewinnen möchte“, erzählt Kirsten Pieper aus der Praxis. „In diesem Fall wurde während meines Coachings schnell deutlich, dass es nicht um die richtige Stellenanzeige geht, sondern um die Unternehmenskultur. Zur zentralen Frage wurde daher: Was brauchen Menschen, damit sie gerne dort arbeiten?“
In anderen Unternehmen stehen Innovation und Digitalisierung im Mittelpunkt. Wie lassen sich Arbeitsabläufe transparenter gestalten oder Angebote automatisieren? Wie wird Wissen dokumentiert? „Oft steckt Wissen nur in einzelnen Köpfen“, sagt Kirsten Pieper. „Digitale Wissensdatenbanken und klar strukturierte Prozesse sorgen dafür, dass Wissen erhalten bleibt – selbst wenn langjährige Mitarbeitende in den Ruhestand gehen.“
Auch bei größeren Veränderungsprozessen begleitet Kirsten Pieper. Ein Beispiel ist die Fusion zweier Steuerberatungsgesellschaften mit unterschiedlichen Strukturen, Systemen und Altersgruppen. „Fragt man nur, welches System besser ist, verhärten sich schnell die Fronten“, berichtet sie. „Viel zielführender ist die Frage, wie sich alle Beteiligten die zukünftige Firma vorstellen. Mit einem gemeinsamen Ziel gelingt Zusammenarbeit deutlich besser.“


