Heute und früher: Gebäude 13 des Triple Z

Backstein sucht man hier ausnahmsweise vergeblich – denn bei Gebäude 13 handelt es sich um eine funktionale Produktionshalle, die 2021 errichtet wurde und damit nicht wie die anderen Triple Z-Gebäude aus der Zechenzeit stammt.  In dem 1600 m² großen Gebäude haben einige der innovativsten Triple Z-Unternehmen ihren Sitz, zum Beispiel die Rheingarnelen, die Garnelen „Made in Germany“ züchten, das Startup vGreens, das mit einer datengetriebenen Vertical Farming-Technologie ganzjährig Früchte produziert oder ASDRO, ein Startup mit Drohnen-Technologie zur Sondierung und Vermessung von Flächen und Untergründen.

ASDRO-Produktionshalle in Gebäude 13 (Fotos: Willing / Triple Z AG).

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Solarstrom für Gebäude 13 (2025)

Im Jahr 2025 erhielt Gebäude 13 ein Upgrade: Auf dem Dach wurde eine Photovoltaikanlage installiert. Der grüne Strom steht den Startups in Gebäude 13 zur Verfügung. Die installierten 360 Panels können mit einer Leistung von 160 kWp Strom produzieren, womit eine Strommenge von 136.000 kWh pro Jahr erwartet wird. Das entspricht in etwa dem Verbrauch von 30 Einfamilienhäusern. Eine Batterie speichert in sonnigen Phasen bis zu 225 kWh zur späteren Nutzung. Prognostiziert können so 75 Prozent des produzierten Stroms in Gebäude 13 selbst genutzt werden. Für das Pilotprojekt investierte das Triple Z rund 200.000 Euro.

Photovoltaikanlage und Stromspeicher neben dem Gebäude (Foto: Triple Z AG).

Gebäude 13 ist bezugsfertig (Herbst 2021)

Ende des Jahres 2021 war der 1600 m² große Neubau bezugsfertig. In die 100 – 200 m² großen Produktionsflächen, die um Büros ergänzt werden können, zogen innovative Startups und Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Produktion oder Design.

Pandemiebedingt wurde die offizielle Einweihung des Neubaus auf das Frühjahr 2022 verschoben. (Foto: Triple Z AG).

Das Triple Z bekommt einen Neubau (Frühjahr 2021)

Im Frühjahr 2021 starteten die Arbeiten zum Bau von Gebäude 13. Mit dem Neubau reagierte die Triple Z AG auf den Bedarf der Unternehmen, die im Triple Z gewachsen waren und sich vergrößern mussten. Auch für Startups und Firmen von außerhalb sollte die Produktionshalle attraktive Flächen bieten. Auf dem Triple Z-Gelände war es der erste Neubau nach der Sanierung der alten Zechengebäude und der Erweiterung um zwei benachbarte Steigerhäuser. Das Gründungs- und Unternehmenszentrum investierte rund 1,7 Millionen Euro.

Bau von Gebäude 13 (Fotos: Nikelowski & Triple Z AG).

Zechenzeit

Zur Zechenzeit führte dort, wo heute Gebäude 13 steht, die Zechenbahn entlang.

Historischer Lageplan der Zollverein-Schachtanlage 4/5 um 1925 (dort wo heute Gebäude 13 steht, führte damals die “Hafenbahn” entlang).