Über uns

Triple Z

Das ZukunftsZentrumZollverein – oder abgekürzt Triple Z – ist das Essener Gründungs- und Unternehmenszentrum in der Zeche Zollverein, Schacht 4/5/11. Es liegt in Essen-Katernberg an der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen, etwa zwei Kilometer nördlich des UNESCO-Welterbes Zollverein. In zwölf sanierten Zechengebäuden bietet das Triple Z rund 80 Unternehmen mit rund 500 Beschäftigten Büros, Produktionsflächen, Konferenzräume und Lager.

Geschichte

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Das Triple Z ist eine Erfolgsgeschichte des Essener Konsens. Das informelle Netzwerk aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung hatte Anfang der 1990er Jahre die Idee für das Gründerzentrum. Um die hohe Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, die durch das Zechen- und Kokereisterben entstanden war, sollten Existenzgründungen und die Ansiedlung junger Unternehmen gefördert werden. Da der Bergbau neben hoher Arbeitslosigkeit auch leerstehende Zechengebäude hinterlassen hatte, bot sich als Standort die ehemalige Zollverein-Schachtanlage 4/5/11 an.

1996 wurde als Betreibergesellschaft des Gründerzentrums die „ZukunftsZentrumZollverein Aktiengesellschaft zur Förderung von Existenzgründungen – Triple Z“ gegründet. Die Zechengebäude wurden bis 2007 in vier Bauabschnitten saniert. Noch während der Arbeiten am ersten Bauabschnitt zog 1997 der erste Unternehmer ins Triple Z.

0
Unternehmen
0
Beschäftigte
0
gegründet

Konzept

Das Ziel der „Aktiengesellschaft zur Förderung von Existenzgründungen“ ist schon im Namen vorgegeben: Startups und Unternehmen sollen optimale Bedingungen für den Unternehmensstart und weiteres Wachstum finden, um Wirtschaft und Beschäftigung im Stadtteil Katernberg zu unterstützen. So profitieren die Unternehmen im Triple Z von günstigen Mietkonditionen und kostenlosen Beratungsangeboten wie den Gründungs- und Unternehmenssprechtagen. Ein pragmatisches Vermietungs-Management mit hoher Serviceorientierung ermöglicht beispielsweise räumliche Flexibilität innerhalb des Zentrums: Größere Büros bei Wachstum – kleinere Flächen in schlechteren Zeiten.

Um die Gefahr monostruktureller Wirtschaftskrisen zu begrenzen, setzt das Triple Z-Konzept auf einen Branchenmix: Mit Handwerksbetrieben, Ingenieurbüros, Designern, IT-Fachleuten, Kommunikationsagenturen, Unternehmensberatern und Fortbildungseinrichtungen sind Betriebe unterschiedlicher Sparten angesiedelt. Dadurch werden Kooperationen unter den Unternehmen begünstigt, die sich durch ihre verschiedenen Angebote gegenseitig ergänzen können.

Das Betriebskonzept des Triple Z sieht außerdem eine wirtschaftliche Tragfähigkeit des Gründungs- und Unternehmenszentrums vor, das seit 1998 schwarze Zahlen schreibt.

Aktiengesellschaft

Telekom, ThyssenKrupp und Triple Z – neben dem Anfangsbuchstaben haben diese drei Unternehmen die Rechtsform der Aktiengesellschaft gemeinsam. Die Triple Z AG ist jedoch die etwas andere Aktiengesellschaft: Die Aktie ist keine Kapitalanlage, sondern eine Förderaktie. Viele Katernberger, Menschen aus der gesamten Region und zahlreiche Prominente gehören zu den rund 1500 Triple Z-Aktionären, die den Start junger Unternehmen mit dem Erwerb von Aktien unterstützen. Eindrucksvoll wird dies durch die jährliche Hauptversammlung bestätigt: Seit der Gründung der Triple Z AG verzichten die Aktionäre auf die Ausschüttung der Dividende. Der Gewinn kann so in die Förderung von Existenzgründungen und den Ausbau des Zentrums fließen.

Die Geschäfte der Triple Z AG führt der dreiköpfige Vorstand, bestehend aus Zentrumsleiter Stefan Kaul (li., Vorsitzender), Jochen Fricke (Mitte) und Clemens Stoffers (re.).

Ulrich Meier ist seit 2020 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Triple Z AG, sein Stellvertreter ist Siegfried Brandenburg. Außerdem gehören Margarete Meyer, Wolfgang Schmitz und Tobias Frick zum Gremium.

Aufsichtsrat der Triple Z AG v.l.: Wolfgang Schmitz, Tobias Frick, Siegfried Brandenburg, Margarete Meyer und Ulrich Meier.

Haben Sie Fragen an uns?

White divider
Schicken Sie uns eine Nachricht