Für andere wäre es einfach nur ein besonderes Gebäude gewesen… Gerhard Schröder machte das Stellwerk des Triple Z zum #TowerOfPower. Als er mit zwei Mitarbeitern seinen ersten Firmensitz bezog, war der Turm gerade erst für Startups frei geworden. Seine Kreative KommunikationsKonzepte GmbH (K3) war damals vier Jahre alt – und Gerhard Schröder brauchte Platz für „eine Menge Ausrüstung“, den er im Co-Working-Space nicht hatte.

Das war 2014. Seitdem ist bei dem Spezialisten für Video-Marketing und -Produktion viel passiert. Neben „noch mehr Ausrüstung“ für Technologien wie Augmented Reality und 360°-Videos, kamen weitere Mitarbeiter dazu. Es folgten zwei Umzüge innerhalb des Triple Z und ein neuer Hashtag: #Balkonblues für die Aussicht vom Laubengang der Waschkaue. Dann kam Corona.

Schreibtische alle leer

Gerhard Schröder in seinem Abschieds-Video

„Alle packen ihren Kram und gehen nach Hause“, beschloss Gerhard Schröder im Frühjahr 2020. „Und siehe da: Die Arbeit funktionierte auch im Homeoffice sehr gut.“ Weiterer Vorteil: Lange Fahrten zur Arbeit entfielen. „Die langen Anfahrtswege waren mir sowieso schon ein Dorn im Auge“, sagt der Video-Fachmann. „Unser Team hat sich privat in den letzten Jahren ins ganze Ruhrgebiet und darüber hinaus verstreut – und bis nach Katernberg war es leider mittlerweile für alle zu weit.“

Vom Zechenstandort in die Kohlenstraße

Gerhard Schröder zieht auch mit einem weinenden Augen aus – wieso erklärt er in seinem YouTube-Video.

Ein neuer Standort musste trotzdem her – schon allein wegen der großen Menge an Equipment und Daten. Mit der Landkarte suchte Gerhard Schröder nach neuen Büros „in der Mitte“. Fündig wurde er in Velbert, südlich von Essen. In der Kohlenstraße hat die K3 ein neues Zuhause, das für alle elf MitarbeiterInnen schnell zu erreichen ist.

Im Velberter 3-Raum-Büro haben sich Gerhard Schröder und seine K3 auf die neuen Anforderungen der Corona-Pandemie eingestellt. „Vor kurzem haben wir beispielsweise einen Zoom-Call-Deluxe organisiert: Ein virtuelles Netzwerkevent mit Streaming, übertragen auf zahlreichen Monitoren“, erzählt der K3-Geschäftsführer. Außerdem entwirft sein Team mittlerweile virtuelle Showrooms und Messen, die Besucher am PC besuchen können. Auch die K3 selbst hat einen virtuellen Messestand, der in der virtuellen Marketing- und Eventstadt „Open Digital City“ besucht werden kann.

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