Das Triple Z will für eine ökologische Entwässerung des Geländes auf Zollverein 4/5/11 sorgen. Statt in der Kanalisation zu verschwinden, soll Regenwasser künftig von Freiflächen und Dächern der Zechengebäude in den Katernberger Bach geleitet werden. Der Bach befindet sich nur wenige 100 Meter vom Triple Z entfernt und ist bereits nahezu vollständig renaturiert. Als naturnaher Bachlauf wird sich das Gewässer im Laufe der Jahre zu einem wertvollen Biotop entwickeln.

„Sauberes Regenwasser gehört nicht in die Kläranlage, sondern in die Natur“, erläutert Jochen Fricke, Mitglied im Vorstand des Triple Z, das Vorhaben. „Die Folgen von Starkregenereignissen, wie wir sie aktuell sehen, können durch diese Maßnahmen des Regenwassermanagements verzögert und gemindert werden. Dazu möchten wir gerne unseren Beitrag leisten.“

Gebäude 7 des Triple Z

In enger Zusammenarbeit mit Emschergenossenschaft und Regionalverband Ruhr wird derzeit geprüft, ob die Direkteinleitung in den Bach von Dächern und versiegelten Flächen des Triple Z möglich ist. Für die Machbarkeitsstudie wurde das Essener Ingenieurbüro Dahlem beauftragt, das im Herbst die Ergebnisse vorlegen wird. Finanziert wird die Studie im Rahmen des Projekts „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ der Ruhrkonferenz des Landes NRW. Die Maßnahmen des Projekts sollen den blau-grünen Umbau der Städte vorantreiben und fit gegen die Folgen des Klimawandels machen