Geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein.

x
PDF Exposé senden

EXPOSÉ WEITERLEITEN

x
Nachricht zum Weiterempfehlen:

die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtangaben. Wir speichern Ihre Daten nicht.

ANFRAGE SENDEN

x
Ich willige ein, dass meine Angaben zur Kontaktaufnahme und Zuordnung für eventuelle Rückfragen dauerhaft gespeichert werden. Hinweis: Diese Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem Sie eine E-Mail an info@triple-z.de schicken.

die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtangaben.

Sie erhalten eine Kopie der Anfrage an die angegebene E-Mail Adresse.

Ameisenhaufen als Firmenphilosophie: Agile Ants hat die Natur zum Vorbild

Auf der Webseite von Agile Ants ist ein Video eingebunden, auf dem Ameisen scheinbar ziellos hin und herlaufen. Und wenn man vor einem Ameisenhaufen steht, dann blickt man auf tausende Insekten, die ein einziges Gewusel sind. Warum nennt sich ein Berater für agile Arbeitsmethoden also nach Ameisen? „Das ist schnell beantwortet“, so Stephan Rossbach, Gründer und CEO von Agile Ants. „Ameisen sind wie gute agile Teams selbst organisiert. Dabei bedeutet das nicht Chaos, sondern sie haben den Fokus auf guten und verwertbaren Ergebnissen.“ Ebenso sind Ameisen gleichzeitig Teamplayer und Spezialisten für ihre Aufgabe. „Auch das lässt sich auf ein agiles Team übertragen: Jedes Mitglied ist in dem, was er oder sie tut, der Spezialist. Alle Spezialisten kombiniert können das Software-Problem lösen – einer alleine könnte es nicht“.

Kommunikation gegen Chaos

Für die Problem-Lösung gehört noch ein essenzieller Punkt dazu: Die Kommunikation. „Ich erlebe es oft im Berateralltag, dass bei ganz simplen Fragen – zum Beispiel, warum das Team oder das Unternehmen agil werden soll – die Antworten ausbleiben oder das Meeting auseinanderfällt. Die Beteiligten haben im Vorhinein nicht klar untereinander kommuniziert. Dabei ist die Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg – bei uns wie bei den Ameisen.“ Denn die Insekten kommunizieren ununterbrochen miteinander, nur so kanalisiert sich das scheinbare Chaos in Problemlösungen, Erfolg und effektive und effiziente Zusammenarbeit.

Stephan Rossbach begründet den ungewöhnlichen Firmennamen so schlüssig, dass schnell klar wird, wie lange er sich schon damit beschäftigt. Er hat sich bereits 2005 als „Rossbach IT-Consulting“ im Triple Z selbstständig gemacht. Die Umbenennung erfolgte dann in diesem Jahr. „Ich habe mir schon damals den Namen Agile Ants gesichert weil ich wusste, dass die Zeit für ihn kommen würde.“ Damals war agil noch ein Wort, das hauptsächlich für sportliche Menschen verwendet wurde. „Man wusste nicht so recht, welche Vorteile eine agile Arbeitsmethode hat. Erst allmählich begann sich Agiles Arbeiten als neue Lösung für die Zusammenarbeit zu etablieren.“

Agil als Trend

Heute ist daraus ein Trend geworden, und viele Unternehmen wollen jetzt auch agil werden – dabei sind Sinnhaftigkeit und Nutzen scheinbar oft zweitranging. „Nicht für jedes Projekt macht das Sinn und es ist manchmal nicht einfach, einen Kunden davon zu überzeugen. Agil ist ein scheinbares Allheilmittel – nur weil ein Projekt so bearbeitet wird, müsse es automatisch erfolgreich sein. Das stimmt aber nicht, “ so Rossbach. Man müsse stets abwägen, welche Elemente für das einzelne Projekt passen oder nicht. Die Kunden müssten begleitet und neue Methoden schrittweise eingeführt werden – ganz wie bei einer Evolution.

Neue Mitarbeiter gesucht

In der Zukunft, so vermutet der Berater, der Kunden wie Vorwerk und Evonik teilweise seit mehreren Jahren begleitet, wird agil ein vernünftiges Maß annehmen. Bis dahin aber gibt es viel Spielraum im Markt, weshalb sich das Team um Stephan Rossbach erweitern soll. „Derzeit suche ich neue Mitarbeiter für meinen Standort im Triple Z – unter anderem Agile Tester, Test Manager und Analysten.“

Dabei konzentriert sich Rossbach nicht nur auf das Agile Projektmanagement und die Beratung, sondern verstärkt auch im Bereich des Agilen Testens. „Eine Software muss im gesamten Prozess auch immer wieder getestet werden. Nur so funktioniert das, was in den Sprints entwickelt wurde, auch am Ende.“ Laut seiner Einschätzung liegt dort noch jede Menge Potenzial. „Alle haben sich darauf konzentriert, den Output zu erhöhen, aber keiner hat sich gefragt, wie gut das sein soll, was tatsächlich rauskommt. So fallen die Test gerne hinten über, auch, weil sie nicht so beliebt sind.“

Die Ameisen haben das besser drauf – auch unbeliebte Aufgaben sind dort vollständig verteilt und keiner drückt sich. „Wir können uns bei den Ameisen viel abschauen – und noch jede Menge lernen“, lacht Stephan Rossbach.

2018-11-08T09:07:09+00:0007.11.2018|Gründen auf Zollverein|