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Was macht eigentlich… Blickpunkt nach dem Umzug in die Steigerhäuser?

Wachstum in der Nachbarschaft

Erziehungshilfe für Kinder und Familien, soziales Training in Schulklassen, Deutsch als Fremdsprache und demnächst? Vielleicht Fortbildungen für Sozial-Arbeiter und -Pädagogen. Die Blickpunkt GmbH, 2013 im Triple Z gegründet, wächst auch seit dem Umzug in die Steigerhäuser im Jahr 2015 weiter.

Adrian Horriar

Zwei Brüder in der gleichen Branche, beide bei unterschiedlichen Arbeitgebern nicht ganz glücklich in ihren Jobs, klagen sich unterm Weihnachtsbaum gegenseitig ihr Leid. Und fassen fürs neue Jahr, 2013 stand vor der Tür, den Entschluss: Wir machen uns selbstständig. Selten werden solche guten Vorsätze auch wirklich umgesetzt. Und noch seltener klappt es derart gut damit wie für Martin van Thriel und Adrian Horriar. „In unserem ersten Büro in Gebäude 8 stand ein großer Tisch für Team-Besprechungen“, erinnert sich van Thriel. „Von uns beiden abgesehen, hatten daran acht Leute Platz. Wenn der eines Tages mal voll besetzt wäre, habe ich damals gedacht, das wäre ein Riesenerfolg.“

Hilfe für Familien

Fotos: redaktionSell

Der Tisch von damals reicht heute längst nicht mehr. Allein im Bereich der ambulanten Erziehungshilfe, dem Kerngeschäft der Blickpunkt GmbH, sind inzwischen 14 feste Kräfte für den anerkannten Träger der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe aktiv. Prüfen im Auftrag von Jugendämtern, ob in einzelnen Familien das Kindeswohl gefährdet ist, unterstützen Jugendliche, beim Lernen auf eigenen Beinen zu stehen, geben Hilfestellungen für junge Volljährige auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Erwachsenenleben. Auch der Bereich Clearing und Diagnostik gehöre dazu, so van Thriel. „Dabei arbeiten zweiköpfige Teams bis zu drei Monate lang intensiv mit einzelnen Familien und klären für das jeweilige Jugendamt wichtige Fragen.“ Von den Antworten kann im äußersten Falle die Entscheidung abhängen, ob das Kind in der Familie bleiben kann. „In aller Regel genügen aber schon einzelne Hilfestellungen.“

Konfliktlösung in Schulen

Martin van Thriel

Ein deutlich kleineres Blickpunkt-Team arbeitet in unterschiedlichen Schulen in Essen, Gelsenkirchen und einigen Nachbarstädten mit Mitteln der Erlebnis-Pädagogik daran, Kindern das Miteinander und somit auch das Lernen zu erleichtern. Das funktioniert so: Die komplette Klassengemeinschaft wird immer wieder vor Aufgaben gestellt, die sich nur gemeinsam lösen lassen. „Dabei werden Konflikte innerhalb der Klasse deutlich, bei deren Lösung wir die Schüler unterstützen können.“ Manchmal sei dabei auch Mobbing ein Thema, so van Thriel. In erster Linie gehe es jedoch darum, dass die Schüler lernen, „zu kooperieren und Probleme und Konflikte in der Klasse allein und selbstständig zu lösen.“

Sprachkurse für Geflüchtete

Drittens schließlich unterrichten Blickpunkt-Mitarbeiter seit Mitte 2016 Deutsch als Fremdsprache, führen also Sprachkurse für Geflüchtete durch. „Ich weiß gar nicht, wie uns das gefunden hat. Ich glaube, das hat eine Mitarbeiterin angestoßen, die eine entsprechende Qualifikation hatte.“ Typisch für das Team, das Adrian Horriar und Martin van Thriel leiten: „Das ist ein Super-Haufen, alle sind hochmotiviert. Es sind welche dabei, die haben besser bezahlte Jobs aufgegeben, um mit uns zu arbeiten, weil sie hier Freiräume haben und ihre Ideen umsetzen können.“

Weder um neue Mitarbeiter noch um neue Kunden mussten die Blickpunkt-Brüder bisher werben, obwohl es allein in Essen rund 40 vergleichbare Anbieter gibt. Hinter ihrem Erfolg stecken weder Strategie noch ein Businessplan sondern Engagement, Kreativität und gute Ideen. Zum Beispiel die, demnächst eventuell Fortbildungen anzubieten. Aber auch das, so van Thriel, solle sich organisch entwickeln und nur durch Empfehlungs-Marketing ins Rollen kommen.

2018-03-08T12:12:13+02:0015.05.2017|Gründen auf Zollverein|