Einen Irrglauben muss Stefan Fust gleich mal ausräumen: Aufzüge können normalerweise nicht abstürzen! „Szenen aus Actionfilmen, in denen der Lift plötzlich in die Tiefe saust, sind Fiktion.“ Stefan Fust muss es wissen, denn der Elektroingenieur hat über 20 Jahre beim TÜV gearbeitet und Aufzüge, Rolltreppen, Anlagen und Maschinen auf ihre Sicherheit geprüft. Mit seinem frisch gegründeten GPI Ingenieurbüro Fust prüft er nun selbstständig und gehört seit Februar zu den Unternehmern des Triple Z.

Zwar könnten die Stahlseile, an denen der Fahrkorb hängt, reißen. „Bis es durch Rost oder Abnutzung soweit kommt, hätten wir als Prüfer aber längst eingegriffen“, sagt Stefan Fust. „Selbst wenn es im unwahrscheinlichen Fall doch passiert, wäre der Aufzug über eine Fangvorrichtung gesichert, die auch bei Stromausfall funktioniert.“ Alle zwei Jahre müssen Aufzüge umfangreich geprüft werden. Dann testet Stefan Fust neben der Fangvorrichtung auch die Sicherheit der Türen, die Beleuchtung, den Notruf und vieles mehr.

Neben Aufzügen bietet das neue Ingenieurbüro auch die Prüfung von Maschinen. „Dazu gehören beispielsweise Paket-Sortieranlagen, die durch rotierende Teile gefährlich für die Mitarbeitenden werden könnten.“ Auch bei der CE-Kennzeichnung  von Maschinen kommt Stefan Fust zum Einsatz. „Viele kennen das CE-Zeichen, das auf technischen Geräten steht. Der Weg zur Kennzeichnung ist aber komplex“, weiß der Fachmann. „Hersteller unterstütze und berate ich bis zur Kennzeichnung  auf dem Gerät.“

GPI Ingenieurbüro Fust in der Unternehmensliste