Never change a running system – das bewährt sich auch beim Arbeitsplatz. Ihre Tätigkeit als Mitarbeiterin des Frankfurter Unternehmens RSP Ingenieure konnte Jovana Hatting so gut aus dem Essener Triple Z gestalten, dass sie nach ihrer Elternzeit wieder eingezogen ist – im Moment noch als Untermieterin. Im Triple Z schätzt sie den Austausch untereinander und die kurzen Wege zu den Nachbarn.

Arbeiten mit Entfernung, aber ohne Distanz

„Das remote Arbeiten kenne ich bereits aus der ersten Zeit hier im Triple Z. Ich bin bestens mit dem Frankfurter „Hauptquartier“ vernetzt und die Abläufe sind eingespielt.“ So wird die Kollegin in Essen nicht vergessen, wenn es um Absprachen und Termine geht. „Ich habe lange mit den Kollegen in Frankfurt vor Ort zusammengearbeitet“, erzählt die Ingenieurin. „Daher kenne ich die meisten Kollegen da gut und die Zusammenarbeit über die Entfernung klappt unproblematisch.“ Allerdings dürfe man nicht schüchtern sein. Denn Informationen, die man beim gemeinsamen Arbeiten an einem Standort nebenbei

Aktuelles Projekt: Tower ONE. Ein Hochhaus mit 48 Obergeschossen und gut 190 m Höhe im Europaviertel in Frankfurt.

mitbekommt und der berühmte Flurfunk fehlen natürlich, wenn man für sich alleine sitzt.

Neue Arbeitsform

Nach dem Bauingenieurs-Studium mit der Fachrichtung konstruktiver Ingenieurbau hat Jovana Hatting bei RSP Ingenieure angefangen und sich auf Anhieb sehr gut mit dem Arbeitgeber verstanden. Wegen der Familie zog sie aus Frankfurt ins Ruhrgebiet, doch eigentlich wollte sie das Unternehmen nicht wechseln. Gemeinsam entwickelte sie mit der Geschäftsführung das System, dass das Arbeiten von Essen aus an den gemeinsamen Projekten zulässt. Gegenseitiges Vertrauen war die Grundvoraussetzung; die technische Umsetzung selbst war nicht schwierig, da überwiegend digital gearbeitet wird. „Allerdings muss man manchmal Wissen auch einfordern und einfach noch einmal zum Telefon greifen, um nachzufragen“, erzählt sie aus ihrem Arbeitsalltag.

„Das Unternehmen hat mit mir hier im Triple Z insgesamt drei Standorte“, erklärt Jovana Hatting. „Den in Berlin habe ich mit aufgebaut, von daher wusste ich, was mit einem weiteren Standort auf mich zukommt.“ Derzeit bearbeitet Sie gemeinsam mit Kollegen aus Frankfurt das Projekt Tower ONE. Ein Hochhaus mit 48 Obergeschossen und gut 190 m Höhe im Europaviertel in Frankfurt.

Auf längere Sicht plant sie, den Standort Essen auszubauen: „Ich freue mich, dass ich im Moment so arbeiten kann, aber mit Kollegen ist es eben auch schön.“ Die Suche geeigneter Mitarbeiter, wie auch die Akquisition eigener Aufträge werden dann in Zukunft weitere Aufgaben für Jovana Hatting sein.