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Phänomania Erfahrungsfeld auf Zollverein 3/7/10

Ein exzellenter Jahrgang für Gründungen auf Zollverein: Wenige Monate vor dem Triple Z eröffnete 1996 das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne in der Schwester-Schachtanlage 3/7/10. Zum zehnten Gründungstag änderte das naturwissenschaftliche Mitmach-Museum 2006 den Namen, zum 20. Gründungstag erweiterte das Phänomania Erfahrungsfeld die Ausstellung. Und für die Zukunft hat Geschäftsführer Daniel Jarackas (Bild) bereits neue Pläne.

Daniel Jarackas Geschäftsführer Phänomania Erfahrungsfeld Zollverein 3/7/10.

Geräusche sehen, Mathematik hören, Wissenschaft fühlen: Die interaktive Ausstellung des Phänomania verwirrt die Sinne. Und macht gerade deswegen naturwissenschaftliche Phänomene spielerisch leicht begreifbar. So ordnet zum Beispiel Schall hunderte Styroporkügelchen zu regelmäßigen Mustern – und macht so die „Schallwellen“ sichtbar. Damit wohlklingende Musik daraus wird, braucht es Mathematik. Denn wer am Monochord die Saiten nicht präzise halbiert, viertelt oder achtelt, erzeugt schauerliche Missklänge. Und wie sich Massenträgheit anfühlt, erleben Besucher am großen Drehstein, der sich mit Gefühl, mit Geduld und mit nur einem Finger in Bewegung setzen lässt.

An mehr als 100 weiteren Stationen in der historischen Maschinenhalle und auf dem Außengelände im Schatten des Fördergerüsts erleben Jahr für Jahr Zehntausende Besucher Wissenschaft sinnlich. Die Idee dazu stammte vom Essener Hugo Kükelhaus, der die interaktive Erlebnis-Ausstellung für die Weltausstellung 1968 in Montreal konzipierte. Danach war das Erfahrungsfeld als Wandermuseum in ganz Europa unterwegs und fand schließlich 1996 auf der zweitältesten Zollverein-Schachtanlage eine feste Heimat.

„In den ersten Jahren war die Ausstellung hier sehr erfolgreich“, erzählt Geschäftsführer Daniel Jarackas. „Als ich das Museum 2006 übernahm, waren die Besucherzahlen allerdings stark zurückgegangen und wir mussten uns etwas einfallen lassen.“ Am Konzept der Schau rüttelte er nie, denn davon war der studierte Betriebswirt fest überzeugt: „Ich hatte 2003 im thüringischen Suhl ebenfalls eine naturwissenschaftliche Mitmach-Ausstellung eröffnet – sehr viel kleiner mit nur 30 Exponaten, aber einige Jahre lang ebenfalls ziemlich erfolgreich.“ Groß allerdings war das Besucherpotenzial in der Kleinstadt nicht. Deshalb griff der heute 38-Jährige gerne zu, als sich die Chance in Essen bot.

Durch einfache Drehung wird einer kleinen Flamme Sauerstoff hinzugefügt. So entsteht ein Feuertornado. Foto: Schacht 11

„Zunächst haben wir einen griffigeren Namen gefunden. Und haben dann nach Wegen gesucht, wie sich das Museum zusätzlich beleben lässt.“ Teil der Lösung sind Firmenevents und Familienfeiern, denen das Museum in der historischen Backstein-Halle einen sowohl feierlichen als auch originellen Rahmen gibt. „Wichtig ist zudem, im Gespräch zu bleiben, sich immer wieder in Erinnerung zu bringen“, so Jarackas. Zum Beispiel mit außergewöhnlichen Angeboten wie dem Picknick auf dem Fördergerüst: Ruhrpott-Romantik in 35 Metern Höhe mit weitem Blick auf die Metropole Ruhr. „Die Nachfrage hat uns selbst überrascht.“ Und zu einem neuen Projekt ermutigt: „Wir lassen den verwilderten Innenhof-Garten in Stand setzen, schaffen einen Grill an und können dann endlich auch größere Feiern im Freien ermöglichen.“ Große Aufmerksamkeit erregte nicht zuletzt die Ausstellungserweiterung zum runden Geburtstag: „Dank des großen Medienechos werden wir dieses Jahr wohl mindestens 85.000 Besucher haben.“ Und damit an den Erfolg des exzellenten Gründungsjahrs 1996 anknüpfen.

Fotos: © Phänomania/Volker Hartmann und Phänomania / Schacht 11

2018-03-08T10:39:51+00:0009.06.2016|Freizeit in Katernberg|