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Newsletter-Beitrag aus März 2013

 

StudioSound Musikproduktionen: Eine Frage des guten Tons


Im Untergeschoss der ehemaligen Lohnhalle sind die „StudioSound Musikproduktionen“ seit 2007 zu Hause – am Rande des Triple Z zwar, einige direkte Nachbarn gibt es dennoch. „Bisher haben wir einander jedoch nie gestört“, sagt Andres Brunner, Gründer und Inhaber des Studios. Vielleicht auch ein Verdienst der massiven Backsteinmauern der historischen Zechenbauten, vor allem jedoch ist sein Aufnahmeraum akustisch optimiert und isoliert. Damit die Nachbarn nicht gestört werden.

 

StudioSound Musikproduktion

 

Und damit Geräusche aus der Umgebung seine Aufnahmen nicht ruinieren. „Zu meinen Kunden gehört zum Beispiel Jörg Marenski, der seine Romane hier für die Hörbuchfassung gelesen hat“, so Brunner. Hätten Straßenlärm oder Schritte aus dem Stockwerk darüber die spannendsten Stellen von „Rheinblut“ gestört, wäre der Krimi-Autor aus Düsseldorf mit seinem zweiten Buch sicherlich nicht wiedergekommen.


Daniel YogathasDiesmal jedoch geht es nicht um Grusel und um Spannung, heute will Daniel Yogathas einen neuen Song aufnehmen. Etwas gefühlvoll Tragisches ausnahmsweise, ansonsten ist der Mülheimer Sänger eindeutig der Typ für gute Laune und Party-Musik. Er war bereits mehrfach bei Brunner, ist inzwischen ein alter Hase im Tonstudio und braucht nur wenige Versuche, bis der Mann am Mischpult zufrieden ist. Für Jenny, die zweite Stimme, ist das Singen im Studio eine völlig neue Erfahrung. Sie ist etwas nervös, kommt bei den ersten Versuchen zu schnell aus der Puste. Aber mit gutem Zureden – „Das war schon sehr schön, Jenny, wir versuchen es gleich nochmal“. – sitzt schließlich auch ihr Part. Brunner trifft auch hierbei den richtigen Ton, kann die richtigen Tipps geben, er hat nicht nur die langjährige Erfahrung am Mischpult. Er stand auch schon auf der anderen Seite der schalldichten Trennwand. Zum ersten Mal 1995, nachdem er mit seiner Band bei einem Wettbewerb den ersten Preis gewonnen hatte: eine professionelle Aufnahme im Tonstudio. Einmal geweckt, wuchs sein Interesse an der Technik immer mehr und wurde schließlich zum Beruf.

 

 

Jenny im Tonstudio„Um alle Gesangsspuren für einen Song von drei bis vier Minuten Länge aufzunehmen“, erklärt Brunner, „brauchen wir etwa eine Stunde“. Hinzu komme dann eine weitere Stunde für die Nachbearbeitung. Die professionellen Aufnahmen, die so entstehen, nutzen die Musiker für den Online-Vertrieb im Internet, für den Verkauf von CDs auf Konzerten oder um sich damit um Auftritte zu bewerben. Eine immer größere Rolle spielen jedoch die neuen Medien. Und das heißt unter anderem: Die Musiker benötigen ein passendes Musikvideo zum Song, das sie über Youtube & Co. verbreiten können. „Deshalb setze ich freie Mitarbeiter mit entsprechendem Know-How ein, um auch diesen Bereich abdecken zu können“, so Brunner. Er ist überzeugt, dass die Video-Produktion weiter an Bedeutung gewinnt. Daniel Yogathas etwa setzt in allererster Linie auf Youtube, um seine Popularität zu steigern. Und der aktuelle Clip zu „HEY!“ ist ebenfalls bei „StudioSound Musikproduktionen“ entstanden (zu sehen auf www.youtube.com/danielyogathas).


Auch mit der Nachvertonung von Filmen hat Brunner bereits einige Erfahrung. Bei ihm wurden die Dialoge für den Kurzfilm „Linie 118“ eingesprochen, mit dem die Essener Verkehrsbetriebe (EVAG) und weitere Partner für Toleranz werben. Und erst kürzlich war der Schauspieler Martin Lindow bei ihm zu Gast, um einige Sprachsequenzen für den neuen Spreewaldkrimi „Feuerengel“ aufzunehmen, der im Frühjahr im ZDF ausgestrahlt wird.


MischpultBrunner verhilft aber auch immer wieder ungeübten Sängern zu einer professionellen Aufnahme. Etwa, um das selbstgedichtete Lied zum Firmen-Jubiläum aufzunehmen. Selbst komponieren muss dafür niemand: Brunner stellt Playbacks populärer Songs zur Verfügung. Und sogar bei den selbst gedichteten Texten hilft er oft ein bisschen: „Damit hinterher auch alles zum Rhythmus passt.“

 

Kontakt

  • StudioSound Musikproduktionen
  • Andres Brunner
  • Katernberger Straße 107
  • 45327 Essen
  • Gebäude 2 UG 23-25
  • Tel.: 0201 / 507 01 36
  • www.tonstudio-essen.de
  • andres.brunner@gmx.de
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