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Newsletter-Beitrag aus Juli 2011

 

Ins Krankenhaus - aber ohne Blaulicht

 

Die silbergrauen Kleinbusse mit der "RuhrMobil"-Aufschrift stehen oft vor Gebäude G1. Aber sie stehen dort nie lange. Thorsten Bork und Vjekoslav Martinovic gründeten 2007 das Unternehmen für Krankentransporte.

 

Thorsten Bork, einer der beiden Gründer des Krankentransportdienstes RuhrMobil.                                                                                              Foto: Schacht 11

 

Für die eiligen Notfälle gibt es die Rettungswagen der Feuerwehr. Für den Weg zur ärztlichen Routine-Untersuchung Bus und Bahn. Und für alles andere gibt es Ruhrmobil. Oder anders gesagt: "Wir befördern Alte, Kranke und Behinderte, die den Weg zum Arzt oder ins Krankenhaus nicht aus eigener Kraft schaffen, die aber keine medizinisch-technische Betreuung benötigen“, so Thorsten Bork. Er ist einer der beiden Geschäftsführer des Unternehmens "Ruhrmobil", das er im Jahr 2007 zusammen mit Vjekoslav Martinovic im Triple Z gegründet hat.

 

Sieben fest Angestellte und einige geringfügig Beschäftigte hat das Unternehmen heute und die beiden Geschäftsführer fahren und betreuen nach wie vor selbst. Übrigens in speziell umgerüsteten und ausgestatteten Kleinbussen, die teilweise für die Beförderung von Rollstuhlfahrern ausgestattet sind, teilweise auch mit einer Trage. Denn der Service von Ruhrmobil erschöpft sich nicht in der Fahrt von Haustür zu Haustür, vielmehr werden die Patienten in der Wohnung abgeholt und - falls nötig - bis ins Behandlungszimmer begleitet oder getragen.

 

Thorsten Bork setzt mit diesem Geschäftsmodell in gewisser Weise seinen Zivildienst fort, den er bei Rettungssanitätern absolvierte. Das ist freilich schon eine Weile her: 38 Jahre alt ist der Duisburger und zwischen der Zeit als Zivi und dem Start ins Unternehmertum hat er unter anderem ein Studium der Kommunikationswissenschaft und Publizistik in Bochum abgeschlossen. Er hat sich dann auch in der Branche versucht, recht glücklich wurde er aber nicht in einer PR-Agentur. "Zwischendurch habe ich auch immer wieder gejobbt für einen Bekannten, der ein Krankentransport-Unternehmen in Krefeld hat." Und das machte dann so viel Spaß, dass Sie auch so eine Firma gegründet haben? "Naja, es gibt gute und schlechte Tage. Aber meistens bin ich zufrieden am Ende des Tages."

 

Kontakt

  • RuhrMobil - Die persönliche Patientenbeförderung
  • Katernberger Straße 107
  • 45237 Essen
  • Gebäude 1 Raum UG 16 - 18   
  • Tel.: 0201 / 81 17 792
  • Fax: 0201 / 81 17 793
  • www.ruhrmobil.com
  • info@ruhrmobil.com

 

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