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Oktober 2016

Unternehmen im Triple Z

Roßbach IT-Consulting: In kleinen Schritten zum großen Wurf


Neue Rezepte für Vorwerks Thermomix, leicht bedienbare Online-Shops und verlässliche Software-Lösungen für Banken und Versicherungen: Stephan M. Roßbach verhilft seinen Kunden zu Programmen, die wirklich das tun, was der Anwender will – und zwar auf ganz agilem Wege.

Stephan Roßbach


Ein Diplom-Informatiker aber kein Nerd, ein erfahrener Projekt-Manager aber kein Bürokrat: Stephan M. Roßbach sammelte vor gut zehn Jahren erste Erfahrungen mit der damals revolutionär neuen Methode der agilen Softwareentwicklung, erlernte, übte und verfeinerte das Verfahren als Autodidakt. Und ist seit drei Jahren als freiberuflicher Scrum-Master höchst erfolgreich, denn "inzwischen sind die agilen Methoden populär und zu einem echten Trend geworden."

Software-Entwicklung aus Sicht des Anwenders


Agil steht dabei keineswegs für flink sondern eher für die laut Duden zweite und dritte Bedeutung des Wortes: wendig und beweglich, denn darum geht es: "Nach der Scrum-Methode wird die Software schrittweise aus Sicht des Anwenders konzipiert." Grundlage sind dabei User-Stories wie diese: Was sollte passieren, wenn das Passwort zum dritten Mal falsch eingegeben wurde? – Das Programm erstellt automatisch eine Mail an die registrierte Adresse, die ein zurücksetzen des Logins ermöglicht. Wie  stellt man sicher, dass diese Mail nicht im Spam-Ordner landet? "Auf Grundlage dieser Stories wird in vielen kleinen Schritten das Programm entwickelt und im Laufe des Prozesses immer wieder getestet und hinterfragt. Wenn also etwas falsch läuft, lässt es sich während der laufenden Entwicklung schnell und flexibel korrigieren und anpassen."

Klingt so naheliegend und logisch, dass kaum einStephan Roßbach anderer Weg vorstellbar ist. "Tatsächlich jedoch wird noch immer der größte Teil aller Programme nach dem Wasserfall-Modell entwickelt", so der 46-Jährige. Dabei definiert der Auftraggeber, was die Software leisten soll, dann brütet ein Entwickler-Team ein bis anderthalb Jahre etwas aus, das zu einem Stichtag in Betrieb genommen wird – und erst dann fällt auf, dass die Anwender möglicherweise etwas völlig anderes brauchen oder wollen. "Auf diese Weise wurden schon etliche Programme für die Tonne entwickelt, weil auch durch aufwendiges Nachbessern nichts mehr zu retten war. Das ist bei einem agilen Verfahren ausgeschlossen."

Stephan Roßbach spielt dabei stets die Rolle des Projekt-Managers, des Moderators, des Agile Coaches. Denn auch wenn er kaum mehr selbst programmiert, weiß er doch, wie es geht: "Ich spreche sowohl die Sprache der Software-Entwickler als auch die Sprache der Manager und Verwalter." Letztere erlernte er nach seinem Informatik-Studium in Essen als Angestellter bei unterschiedlichen Unternehmen. Dabei leitete er zuletzt ein 50-köpfiges Team, "für das ich dann der Orga-Onkel war." Da ihm diese Rolle nicht behagte, wagte er vor drei Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit, den "ich bis heute nicht bereut habe."


Rezepte-Tausch im Internet der Dinge


Zu seinen Kunden zählen Handelsunternehmen wie Hamm-Reno, Banken und Versicherungen sowie seit einigen Monaten das weltweit agierende Familien-Unternehmen Vorwerk. "Eine unglaublich innovative Firma", schwärmt Roßbach. "Die meisten reden nur vom Internet der Dinge, Vorwerk jedoch setzt das tatsächlich um. Ich bin mit einem Entwicklungsteam  an der Software-Entwicklung für den Thermomix beteiligt: Mehrere Millionen Geräte weltweit können sich selbsttätig Rezepte herunterladen und halten sich so auf dem neusten Stand."

Nebenbei ist Stephan Roßbach gefragter Referent zum Thema agile Software-Entwicklung, Scrum-Coach und Autor von Fachbüchern. Zudem arbeitete er an der Entwicklung der Open Source-Software Apache Lucene mit, die unter anderem von Twitter und Wikipedia genutzt wird. Wie ein typischer, introvertierter Nerd wirkt er dennoch keineswegs, er sieht sich auch nicht als solcher: "Ein Computer galt für meine Eltern als Spielzeug. Deshalb habe ich erst mit 17 einen bekommen und tatsächlich weniger damit gespielt und mehr damit gearbeitet. Ich fand es faszinierend, der Maschine mit ein paar Programmzeilen eine Funktion beibringen zu können." Oder eben eine ganze Reihe von Funktionen, die im Ergebnis? Genau das tun, was der Anwender will.

Stephan Roßbach

 

Kontakt

  • Roßbach IT-Consulting
  • Stephan M. Roßbach
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  • stephan@rossbach.me
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