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Newsletter-Beitrag aus Juni 2011

 

Hemdsärmelig und ehrlich

 

Was Meike Joppa und Jens Skorwider machen, ist in einem Wort schwer zu fassen. Sie verhelfen ihren Kunden durch kreative Kommunikations-Lösungen zu größerem Erfolg. Das hat mit Werbung zu tun, aber nicht nur. Sie nennen sich „reviergold – die wertgestalter“ und gehören seit 2006 zum Triple Z.

 

Meike Joppa, Jens Skorwider und das reviergold-Team                    Foto: Schacht 11

 

Gold aus alten Kohlegruben fördern – das können auch Meike Joppa und Jens Skorwider nicht. Aber sie gehören zu denen, die in den alten Maschinenhallen der Zeche Zollverein, im Triple Z, einen anderen Motor angeworfen haben, mit dem sie nun ganz neue Werte zu Tage fördern. Aus der Tiefe der Erde? Aus der Luft? Aus ihren Köpfen? Wahrscheinlich letzteres. Aber wer kann schon so genau sagen, woher die Kreativen ihre Ideen, ihre Werte genau schöpfen.

 

Denn um Werte geht es bei Reviergold. Um die Werte, die durch Kommunikation, Werbung,  Verkaufsförderung geschaffen werden. Das hatten die beiden in unterschiedlichen Jobs gelernt, bevor sie im Jahr 2006 als Existenzgründer ihr erstes Büro im Triple Z bezogen.
Jens Skorwider war nach seiner Ausbildung zum Drucker bald zum Betriebsleiter aufgestiegen. Anschließend leitete er die Produktion in einer international operierenden Werbeagentur in Düsseldorf. „Und dabei habe ich dann auch die Aufgaben eines Senior-Beraters mitübernommen“, erzählt der gebürtige und bekennende Rheinhausener. Durch das bewährte „learning by doing“ entwickelte er sich zum Konzeptioner sowie zum Kommunikationsberater und leitete von 2002 bis 2005 eine Werbeagentur in Duisburg, wo er schließlich auch Meike Joppa kennen lernte.

 

Sie war dort nach ihrer Ausbildung zur Werbe- und Medienvorlagenherstellerin geblieben und hatte sich ebenfalls im Job weiterentwickelt. Ihre ursprüngliche Aufgabe sei es eigentlich gewesen, handwerklich das umzusetzen, was der Kreativ-Direktor entworfen hatte. „Tatsächlich habe ich aber auch damals schon Kunden betreut und war selbst kreativ“, erzählt sie – derzeit leider nur am Telefon, denn nach Katernberg kommt die Wahl-Dortmunderin dieser Tage nur selten: Im Februar wurde sie Mutter und gönnt sich ein bisschen Elternzeit.

 

Der Schritt in die Selbstständigkeit war beiden damals leicht gefallen und sie waren überzeugt, dass sie es zu Zweit gut schaffen können. Mit etwas Anfängerglück ging es dann auch tatsächlich sehr gut. Zum einen blieb ihnen einer der großen Kunden aus Duisburg treu, zum anderen kamen sie unverhofft mit einer anderen Neugründung zusammen, die in kürzester Zeit von null auf 170 Filialen durchstartete.
Seither hat reviergold für ganz unterschiedlichste Unternehmen, Kommunen und Marken Werbemaßnahmen inszeniert. Auf eine Branche festgelegt sind die Wertgestalter nicht, „obwohl wir in letzter Zeit sehr viel in den Bereichen Architektur, Stadterneuerung und Baustoffe gemacht haben“, so Skorwider. Und auf eine spezielle Art der Werbung sind sie ebenfalls nicht eingeschworen. Es kommt eben ganz darauf an, was der jeweilige Kunde benötigt – eine Mitarbeiter-Zeitschrift oder ein Corporate Design, einen Katalog oder eine komplette Kampagne; im Moment sei jedoch alles gefragt, was mit social media zu tun habe.

 

Eine der schönsten und vielleicht auch erfolgreichsten reviergold-Kampagnen ist die für den Duisburger „Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V.“ – eine Herzensangelegenheit für reviergold, die dem gemeinnützigen Verein eine ganze Menge Arbeitszeit spendeten. Mit einer umfassenden Beratung und mit neuen Werbemitteln verhalfen sie „Immersatt“ zu mehr Spenden. Und somit letztlich mehr sozial schwachen Kindern zu einem besseren Start ins Leben.

 

Anmerkung: Im Sommer 2013 hat sich reviergold aus dem Triple Z verabschiedet - allerdings nur in die Nachbarschaft. Ihre Büros in den Steigerhäusern liegen direkt gegenüber des Gründungs- und Unternehmenszentrums.

 

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