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Newsletter-Beitrag aus Oktober 2013

 

MMID - von der Idee zum Produkt

 

MMID entwickelt in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden nützliche Dinge: praktische Kunststoff-Aufbewahrungsboxen und komplexe Treppenlift-Systeme (Bild), kleine Sicherheitsschalter für Gleichstromanlagen und vollautomatische Melkmaschinen zum Beispiel. So unterschiedlich die Kunden und deren Anforderungen auch sein mögen – die Produkte von MMID haben dennoch einige Gemeinsamkeiten: hohen Nutzwert, lange Lebensdauer und eine gute Produzierbarkeit vor allem.

 

Treppenlift„Um dies zu erreichen, arbeiten jeweils drei unterschiedliche Experten bei der Entwicklung eines neuen Produkts zusammen“, so Nils Müller, Geschäftsführer der Essener MMID GmbH. „Ein Industriedesigner oder Ingenieur, der dafür sorgt, dass das Produkt auch funktioniert; ein Look & Feel Designer, der für die Gestaltung verantwortlich ist; und ein Producibility Designer, der im Blick behält, dass sich ein Produkt wirtschaftlich sinnvoll herstellen lässt.“ Diese integrierte Entwicklung unterscheide MMID von Mitbewerbern, die sich in aller Regel nur auf ein bis zwei dieser drei Aspekte konzentrierten. „Wir bieten unseren Kunden einen echten Mehrwert: die Entwicklungszeit ist kürzer und das Ergebnis dennoch besser, da wir immer nach dem perfekten Verhältnis von Funktionalität, Gestaltung und Herstellbarkeit streben.“

 

Offensichtlich kommt das Konzept des niederländischen Unternehmens auch in Deutschland gut an: Zehn Mitarbeiter hat Müller mittlerweile im Triple Z, mietete unlängst zusätzliche Räume an. Zwar hat MMID keine Kunden in Essen, dennoch lag die Wahl des Standorts nahe: „Ich komme aus Essen, habe auch hier studiert. Die Ausbildung an der Universität ist sehr gut,“ sagt Müller nicht, um sich selbst zu loben: Vielmehr sei es für MMID wichtig, Kontakt zu Studenten zu bekommen. „Mehr als die Hälfte der 40 Mitarbeiter in Delft stammt von der dortigen Technischen Universität. In Essen wollen wir einen ähnlichen Weg gehen, haben deswegen derzeit sechs Praktikanten.“ Ziel sei es, die Studenten und später auch die Mitarbeiter im Unternehmen möglichst gut auszubilden. „Das ist Teil unserer Philosophie. Wir ermöglichen auch während des späteren beruflichen Werdegangs Fortbildungen und bieten – zum Teil auch außerhalb des Unternehmens – Workshops und Schulungen an.“ Gebündelt sind all diese Angebote unter dem Titel „MMID Academy“.

 

MMID-Team

 

Müllers eigene Karriere ist durchaus typisch: Als Look & FeelHandtuchspender Designer kam er von der Uni, entwickelte sich bei MMID zum Projektmanager und schließlich zum Geschäftsführer. Vom Triple Z aus betreut das Entwicklungsbüro vor allem Kunden in Lübeck, Stuttgart, Nürnberg und Berlin – „so gesehen liegt Essen zentral.“ Die Nähe zu den Auftraggebern sei für MMID sehr wichtig, da „wir während des durchschnittlich einjährigen Entwicklungsprozesses durchgehend sehr eng zusammenarbeiten.“
Zuletzt beispielsweise an Getränkeautomaten und Papierhandtuchspendern. Was sie aktuell entwickeln, sagt er natürlich nicht, gewährt auch nur kurze Einblicke ins eigene Prüflabor, in dem Prototypen und Teilmodelle auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden. Zeigt auf keinen Fall Skizzen oder gar Modelle – zu groß ist die Gefahr, dass neue Produkt-Ideen und mühevoll ausgetüftelte Detail-Lösungen von Mitbewerbern abgekupfert werden.

 

Kontakt

  • MMID
  • Katernberger Straße 107
  • 45327 Essen
  • Gebäude 7 Raum OG 07, 10-11 und DG 02 und 04
  • Tel.: 0201 / 814 179 07
  • look@mmid.de
  • www.mmid.de
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