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Unternehmen im Triple Z

 

„InfoTech by DCS“ – eine EDV-Abteilung für 120 Unternehmen

 

Datensicherung und regelmäßige Updates, das schnelle Schließen möglicher Sicherheitslücken im Netzwerk und, falls nötig oder gewünscht, die Aktualisierung der Hardware - Bernd Wege und die zwölf Mitarbeiter seines Unternehmens „InfoTech by DCS“ nehmen ihren rund 120 Kunden als „externe EDV-Abteilung“ alle denkbaren Sorgen und Kümmernisse rund um den PC ab. Zudem installiert und wartet DCS für zahlreiche Filialisten und Franchise-Shops Kassensysteme.

Bernd C. Wege„Zu unserem Service gehört unter anderem eine technische Hotline, ein First Level Support. Wir sind die ersten Ansprechpartner, wenn es Probleme mit einem mobilen Gerät, einem Arbeitsplatz oder gar dem gesamten Netzwerk gibt.“ Dieses Notfall-Telefon von Bernd Wege klingelt allerdings nur sehr selten, denn der besondere Clou der DCS-Dienstleistungen ist: „Wir registrieren und beheben die allermeisten Fehler und Probleme, bevor unsere Kunden überhaupt merken, dass etwas schief läuft.“

 

Diagnose aus der Ferne

 

Möglich mache dies eine selbst entwickelte Software, die auf jedem Kunden-Gerät im Hintergrund arbeite.  „Das Programm erkennt Unregelmäßigkeiten auf den jeweiligen Rechnern und im Netzwerk und meldet diese automatisch an uns. Im Regelfall können wir dann aus der Ferne eingreifen, ohne dass die Abläufe vor Ort gestört werden.“


Nach diesem Prinzip funktioniert der Großteil des Kundendienstes: So werden ebenfalls aus der Ferne regelmäßig und in kurzen Intervallen die Daten gesichert. Auch hält DCS die Software seiner Kunden permanent auf dem neusten Stand, installiert Updates, sobald diese verfügbar sind. „Diese Arbeitsweise schreiben wir in langfristigen Outsourcing-Verträgen fest“, so Wege. „Ein Vorteil ist, dass wir den Arbeitsaufwand und damit die Kosten gering halten. Unsere Kunden schätzen jedoch vor allem, dass sie sich keinerlei Gedanken mehr um ihre IT machen müssen. Denn sogar Hardware-Probleme lösen wir in aller Regel innerhalb weniger Stunden.“


Möglich werde dies durch die enge Kooperation mit starken Partnern wie Microsoft und Hewlett-Packard. Vor allem jedoch kommen Wege seine Erfahrungen zu Gute. Denn bevor sich der 34-jährige Essener im Jahr 2000 selbstständig machte, war er bei einem Metallgroßhandel verantwortlich für Buchhaltung und EDV, kennt daher Betriebsabläufe und IT-Bedürfnisse aus eigener Anschauung. Ins Triple Z zog der Betriebswirt 2009, da „der Standort interessante Möglichkeiten für mich bot. So wollte ich verstärkt Schulungen anbieten, für die sich die Konferenzräume hier gut nutzen lassen.“

Zwar stellte er später fest, dass die meisten Kunden eine Fortbildung im eigenen Betrieb bevorzugen, den Umzug ins Zentrum bereute er dennoch nicht. Er schätzt die angenehme Nachbarschaft in Triple Z, das Bistro und nicht zuletzt den kurzen Weg von Stoppenberg ins Katernberger Büro.


Rund 120 kleine und mittelständischeCasino Zollverein Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen betreut DCS derzeit. Zu den Kunden zählen unter anderem das Mode Label GUESS, der Metallhandel „Nizi International“ und das Ingenieurbüro „epm“. Zuletzt installierte Wege fast die komplette IT für das „Casino Zollverein“ (Bild rechts).

 

Sicherheit nicht nur für die Daten



Neben diesen IT-Dienstleistungen hat „InfoTech by DCS“ ein zweites Standbein: „Als exklusiver Vertriebspartner des italienischen Herstellers ‚Fortech‘ im deutschsprachigen Raum und in BeNeLux installieren und warten wir ‚Stores2‘-Kassensysteme und schulen die jeweiligen Mitarbeiter im Umgang damit.“ Zum Beispiel in den Shops von „Bassetti“, „Coccinelle“, „Diesel“ und  „Michael Kors“. Auch hierbei hat sich die DCS-Arbeitsweise bewährt: ständige Prophylaxe und Ferndiagnose. In den Filialen oderBernd C. Wege im Büro Franchise-Shops sorgt Wege jedoch nicht nur für Datensicherheit. „Wir installieren auch die Videoüberwachung ‚1000eyes’.“ Diese dient natürlich vor allem dem Schutz vor Langfingern, lasse sich aber auch noch auf andere Art einsetzen. „Mit Hilfe der Kameras erstellen wir Heat Maps.“ Damit lassen sich Fragen wie diese beantworten: Welche Wege wählen die Kunden durch den Laden? Vor welchen Auslagen bleiben sie länger stehen, welche lassen sie links liegen? „Das hilft ganz enorm bei der Planung der Shops und der Warenpräsentation.“


Um Innovationen wie diese bieten zu können und um überhaupt mit der Entwicklung von Technik und Software Schritt zu halten, investiert Wege drei bis vier Tage pro Monat für eigene Schulungen und Fortbildungen. Damit er seinen Kunden auch morgen noch alle Sorgen und Kümmernisse rund um den PC abnehmen kann.

 

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