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Newsletter-Beitrag aus Februar 2014

 

Björn Leineweber - der Anwalt für die Kreativen

 

 

Anwalt Leineweber am SchlagzeugRechtsanwalt Björn Leineweber hilft, das geistige Eigentum seiner Mandanten zu schützen: Seine Kanzlei im Triple Z ist spezialisiert auf Fragen des Urheber- und Medienrechts, des Marken- und Designrecht, auf Wettbewerbs- und IT-Recht. Die Wahl dieses Fachgebiets ergab sich für den Musiker und DJ fast zwangsläufig.

Björn Leineweber empfängt seine Mandanten in einem der schmucken, zweigeschossigen Büros im ehemaligen Prüfstand, dem heutigen Gebäude 10 des ZukunftsZentrumsZollverein: Unten steht, geordnet und aufgeräumt, der Schreibtisch; oben "verschwindet das Schlagzeug mehr und mehr hinter Akten", sagt Leineweber. Er zählt selbst zu den Kreativen, die er in rechtlichen Fragen berät und vertritt – allerdings hat sich der Schwerpunkt während der vergangenen Jahre deutlich in Richtung Juristerei verschoben.


Björn Leineweber am SchreibtischAm Anfang jedoch hatte Leineweber das Jura-Studium ohne übermäßige Begeisterung betrieben. Er war als DJ in ganz Europa unterwegs und gemeinsam mit anderen Musikern erstellte er Remixes, die er teilweise als Bootleg veröffentlichte – mit einigem Erfolg. Am besten verkaufte sich "Take Me to the Clouds Above", ein Cover von Whitney Houstons "How Will I Know", ergänzt durch Elemente aus dem U2-Hit "With or Without You". "Davon haben wir insgesamt 11.000 schwarz gepresste Platten verkauft", erinnert sich Leineweber. So viele, dass die Rechte-Inhaber darauf aufmerksam wurden und eine Abmahnung schickten. Was dann folgte, war "spannend", so Leineweber. Denn nach der anfänglichen Abmahnung verwandelte sich der drohende Rechtsstreit in eine Kooperation mit Sony Music. Das Major Label brachte das Stück groß heraus, landete damit 2004 einen Nummer-Eins-Hit in Großbritannien.

 

Björn Leineweber am SchreibtischFür den damaligen Jura-Studenten war dies keineswegs der große Durchbruch als Musiker, sondern der Beginn einer anhaltenden Begeisterung fürs Urheberrecht. "An der Universität gab es praktisch keine Vorlesungen dazu. Und so habe ich angefangen, mich selbstständig in das Thema einzuarbeiten". Inzwischen ist Leineweber ein gefragter Fachmann, wird zum Thema Internetrecht und Social Media immer wieder für RTL- und WDR-Sendungen befragt, hält Vorträge, gibt an der Uni Duisburg-Essen Gründerseminare und ist Mitglied des Triple-Z-Beratungsteams. Er hat Mandanten in ganz Deutschland, den Schwerpunkt seiner Tätigkeit sieht er allerdings im Ruhrgebiet. Dies sei auch einer der Gründe dafür gewesen, seine Kanzlei im Triple Z zu eröffnen: "Die Lage ist zentral. Ich habe zum Beispiel viele Kontakte nach Gelsenkirchen." Zudem ist der Standort Katernberg auch so etwas wie ein Signal. Die meisten anderen Essener Kanzleien wählten eine Adresse in der Nähe des Gerichts, haben somit kurze Wege in den jeweiligen Verhandlungssaal. "Darauf lege ich keinen Wert, denn ich versuche, den Gang vors Gericht möglichst zu vermeiden, strebe in aller Regel außergerichtliche Einigungen an." Denn schließlich hat er damit als Mandant in Sachen "Take Me to the Clouds Above" selbst die besten Erfahrungen gemacht.

 

Kontakt

  • Kanzlei Leineweber
  • Björn Leineweber
  • Katernberger Straße 107
  • 45327 Essen
  • Gebäude 10, Raum OG 14-15
  • Tel.: 0201 / 830 14 90
  • www.kanzlei-leineweber.de
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