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Newsletter-Beitrag aus Juni 2013

 

Höher, schneller, leichter zu transportieren - ATS baut Türme für Windräder

 

„Der Vorteil hoher Türme für Windenergieanlagen liegt Panos Papadopoulosnicht nur darin, dass der Wind dort oben kräftiger weht“, erklärt Panos Papadopoulos. „Viel wichtiger ist, dass es in größerer Höhe weniger Turbulenzen gibt, so dass der Wind dort viel stetiger, viel gleichmäßiger ist.“ Denn in Bodennähe werde die Luft durch Gebäude, Hügel, Bäume und andere Hindernisse gebremst und abgelenkt, was den Lauf des Rotors empfindlich stört und die Energieausbeute schmälert. Dem Streben in die Höhe jedoch sind Grenzen gesetzt, die Papadopoulos und seine ATS-Kollegen erweitern wollen.

Der 38-Jährige ist Bauingenieur und hat viele Jahre Erfahrung mit der Konstruktion von Türmen für Windenergieanlagen: „Ich habe mich schon während meines Studiums hier in Essen intensiv damit beschäftigt.“

 

ATS-Turm TransportNach seinem Abschluss war er ein gefragter Experte in einer boomenden Branche, war viele Jahre lang außerhalb des Ruhrgebiets tätig. Den beruflichen Wechsel im vergangenen Jahr wollte er dann mit der Heimkehr ins Revier verbinden. Mit ATS war dies möglich, obwohl der Sitz des Unternehmens in Wörrstadt in Rheinland-Pfalz liegt. Papadopoulos bezog in Gebäude sieben des Triple Z ein Büro neben dem von juwi. Die beiden Unternehmen arbeiten nicht nur eng zusammen. Als weltweit anerkannter Spezialist für erneuerbare Energien gründete juwi gemeinsam mit dem niederländischen Ingenieurbüro Mecal das Unternehmen ATS als joint venture.

 

ATS-Turm, Aufbau„Wir entwickeln ausschließlich Fertigteiltürme fürs Binnenland“, erklärt Papadopoulos die Unternehmens-Philosophie. „Wir wollen die Energie möglichst dezentral und dicht beim Verbraucher erzeugen.“ Damit die ATS-Türme auch in Stadt- oder Mittelgebirgslandschaften gute Erträge bringen, müssen sie nicht nur besonders hoch sein. Sie müssen sich zudem leicht transportieren und aufstellen lassen. „Obwohl wir bis zu 150 Meter hoch bauen, passen sämtliche  Einzelteile unserer Hybrid-Türme auf normale Tieflader“, so der Ingenieur. Das erspart zeit- und kostenaufwendige Sondertransporte, die für andere, ähnlich große Anlagen erforderlich sind.

Möglich ist dies, weil der untere Abschnitt des ATS-Turms aus flachen Betonfertigteilen und nicht – wie ansonsten allgemein üblich – aus stählernen Segmenten zusammengesetzt wird. Erst in größerer Höhe, wo der Durchmesser des Turmes sich bereits deutlich verjüngt hat, verwendet ATS Stahlsegmente. So erklärt sich auch die markante Optik: Unten sind die Türme viereckig, oben rund.


ATS-TürmeKosten- und Zeitersparnis sowie die bessere Energieausbeute auch in weniger günstigen Lagen – das waren schließlich auch die Gründe dafür, dass ATS von der Standort-Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet wurde. Aus der Begründung: „Die Türme von ATS sorgen durch ihre Konstruktion dafür, dass Windenergieanlagen auch dort klimafreundlichen Strom produzieren können, wo weniger Wind weht. Die ATS-Technik macht Windenergie im Binnenland noch wirtschaftlicher.“

 

Kontakt

  • ATS Construction GmbH
  • Katernberger Straße 107
  • 45327 Essen
  • Gebäude 7 Raum OG 13
  • Tel.: 06732 / 74 70 440
  • info@ats-construction.de
  • www.ats-construction.de
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