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Gemeinsam erfolgreich: Kinderschutzbund und ZIFF

 

Der Essener Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes und das ZiFF im Triple Z arbeiten seit 15 Jahren eng zusammen. Das gemeinsame Ziel: Kindern die bestmöglichen Chancen zur Entfaltung ihrer Fähigkeiten zu bieten. Der gemeinsame Weg dahin: Fortbildungen und Qualifizierungen von Erziehern und Pädagogen. 

 

Florian Schall und Ulrich MasuhrNicht Brief noch Siegel schreiben die Kooperation fest zwischen dem Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) Ortsverband Essen und dem Zentrum für integrative Förderung und Fortbildung (ZiFF). Dennoch arbeiten beide Einrichtungen seit 15 Jahren eng und höchst  gedeihlich zusammen. „Eigentlich fast von Beginn an, seit wir das ZiFF 1994 gegründet haben“, sagt Rafael Schall. Gemeinsam mit Uli Masuhr ist er Geschäftsführer der Bildungseinrichtung, die nach kleinen Anfängen ins Triple Z zog und hier zu ihrer heutigen Größe heranwuchs.

 

Frau der ersten Stunde auf Seiten des DKSB war Birgit Pammé, die nach wie vor regelmäßig ZiFF-Kurse leitet. Die Ergotherapeutin ist seit 14 Jahren Leiterin des Zentrums für Kindesentwicklung an der Karlstraße in Altenessen und hat 20 Jahre Erfahrung als Lehrtherapeutin. Am Beginn der Zusammenarbeit standen der persönliche Kontakt zu Schall und Masuhr sowie die perfekte Ergänzung: „Wir leisten die organisatorische Arbeit“, so Schall, „und der Kinderschutzbund steuert wesentliche Teile des Inhalts bei.“ Auf den rund 50 Seiten des ZiFF-Kursprogramms für 2012 finden sich weitere Namen von Mitarbeitern und Mitgliedern des DKSB, etwa Dr. Ulrich Kohns, Arzt für Kinder- und Jugendmedizin, Psychotherapeut und stellvertretender Vorsitzender des DKSB-Ortsverbands Essen. Gemeinsam mit Birgit Pammé leitet er die Ausbildung zur Fachkraft für Entwicklungsförderung. Kooperationspartner neben dem ZIFF ist hierbei außerdem die Deutsche Gesellschaft für Sensorische Integration. „Erzieherinnen in Kindertagesstätten fällt es immer häufiger auf, dass Kinder sich mit grundlegenden Fertigkeiten schwer tun“, erklärt Pammé. Einigen gelinge etwa der Umgang mit Schere oder Stiften nicht. Die Teilnehmer der Fortbildung werden in die Lage versetzt, solche und andere motorische aber auch sprachliche Defizite zu erkennen und einzuschätzen, damit die Kinder entsprechend gefördert werden können. Einerseits im Kita-Alltag, andererseits aber auch in der jeweils passenden Einrichtung. Also zum Beispiel im Zentrum für Kindesentwicklung des DKSB.

 

Pammés Spezialgebiet ist die „Sensorische Integration“, bei der es um die Aufnahme, Weiterleitung und Verarbeitung von Sinnesreizen geht. Gibt es hierbei eine Störung, werden Kinder durch ihr Sozialverhalten, motorische Probleme oder auch durch eine Lernverzögerung auffällig. Allein zu diesem Themenfeld bietet sie mit dem ZiFF ein Dutzend Kurse an.

 

Alle ZiFF-Veranstaltungen stehen jedem offen, sind also keineswegs auf Essen begrenzt. „Die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland, einige sogar aus den Niederlanden, der Schweiz, Belgien und aus Österreich“, so Pammé. Ein deutliches Zeichen für das hohe Niveau, auf dem hier gearbeitet wird. Das ganze Drumherum – etwa Übernachtungen für die Teilnehmer, die Verpflegung im Bistro „Kanne Lohni“ – organisiert ebenfalls das ZiFF.

 
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