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26.01.2018

 

Gelsenwasser beteiligt sich an Intrapore

 

Dr. Julian Bosch bei Feldversuchen. (Fotos: © Bente Marei Stachowske)

 

Die Gelsenwasser AG hat sich mit 20 % am Triple Z-Unternehmen Intrapore beteiligt. Die 2015 gegründete Intrapore GmbH nutzt eine selbstentwickelte Technologie, um Grundwasser von verschiedenen Schadstoffen zu reinigen: Die Giftstoffe werden mit Nano- und Mikropartikeln direkt in der Tiefe bekämpft. "Die Reife der Technologie ist beeindruckend", so Dr. Dirk Waider, Vorstand der Gelsenwasser AG. "Für mehr als 90 % aller Schadensfälle kann Intrapore bereits die passenden reaktiven Partikel anbieten. Wir halten das für eine sehr zukunftsfähige Methode, mit der die Ressource Wasser, wo es notwendig ist, wiederaufbereitet werden kann."

 

Die nano- und mikropartikelbasierte Grundwassersanierung bietet gegenüber den bisherigen Verfahren erhebliche Kosten- und Zeitvorteile, vor allem weil das Wasser direkt im Boden gereinigt werden kann. Bisher waren bei der Grundwassersanierung so genannte "Pump and treat"-Maßnahmen üblich, wobei das schadstoffbelastete Wasser vor der Behandlung aufwändig abgepumpt werden musste.

 

Die Intrapore GmbH wurde im August 2015 von Dr. Julian Bosch und Dr. Johannes Bruns im Essener Triple Z gegründet. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 15 Mitarbeiter als Angestellte, freie Mitarbeiter und studentische Hilfskräfte.

 

Intrapore GmbH

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