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02.11.2015

 

Smartphone, Regionalzug oder Ritterburg

 

Die Planetenwerft macht neue Produkte und alte Gebäude interaktiv erlebbar

 

Klassische Werbefilme? Waren gestern. Die Planetenwerft, seit kurzem im Triple Z daheim, erstellt interaktive 3D-Visualisierungen und Echtzeitanwendungen von Smartphones und Eisenbahnzügen, Parfüm-Flacons, Immobilien und Baudenkmälern – und ermöglicht so das intensive Kennenlernen eines Produkts, Kaufobjektes oder eines Reiseziels am PC - bereits vor dem Kauf oder der Buchung.

Daniel Kessler

Eine neue Adresse im Triple Z, ein zusätzliches innovatives Produkt unter neuem Markennamen und erste neue Kunden: Für Daniel Kessler ist das Jahr 2015 bereits jetzt außergewöhnlich erfolg- und ereignisreich. Seit mehr als 16 Jahren lotet der Medienproduzent die Möglichkeiten von Computergrafiken und 3D-Visualisierungen immer wieder neu aus. "Am Anfang haben wir mit VistaGraph für Architekten und Projektentwickler Häuser visualisiert und mit entsprechenden Landingpages versehen", so Kessler über die Architektur-Visualisierungsfirma, die er 2011 vom Vater übernahm. Mit den immer besseren technischen Möglichkeiten stiegen auch die Ansprüche der Kundschaft. "Gefragt waren bald Animationen und auch technische Visualisierungen." Zum Beispiel Darstellungen unfilmbarer Funktionen und Eigenschaften komplexer Anlagen. So ermöglichte VistaGraph unter anderem Einblicke in ein Blockheizkraftwerk und gewann weitere Industrie-Kunden.

Waterloo SäuleMit der neu gegründeten Planetenwerft bietet Kessler nun zusätzlich auch interaktive Animationen, das heißt: "Wir bringen die Realität in den Online-Markt." Der Betrachter kann Objekte auf PC, Smartphone oder Tablet völlig frei rotieren und bewegen, kann spezifische Details testen, Sounds aktivieren und detaillierte Informationen abrufen, kurz: Er kann ein Produkt beinahe so intensiv kennenlernen, als hätte er es bereits in der Hand.

Mehr noch: Da Kessler und sein fünfköpfiges Team bereits seit 2010 Erfahrungen mit drohnengestützten Luftbildaufnahmen und 3D-Photogrammetrie sammeln, floss auch dieses Know-how in die Erstellung interaktiver Echtzeit-Animationen ein: Reale Schauplätze lassen sich so darstellen, als befände man sich bereits dort. "Wir haben den Burgberg und die romanische Stiftskirche des UNESCO-Welterbes Quedlinburg komplett digitalisiert und als Echtzeitmodell umgesetzt", erzählt Kessler. "Betrachter können durch Klick auf die entsprechenden Gebäudeteile Informationen über das Baudenkmal abrufen und sich dabei völlig frei um die Burganlage bewegen - das alles online per PC, Handheld oder Smartphone." Auf diese Weise ergänzt und bereichert die Animation auch einen Besuch vor Ort, da sich auf dem Bildschirm bauliche Details – etwa aus der Vogelperspektive – erkunden lassen, die dem Betrachter ansonsten verborgen blieben. Davon profitieren besonders der Immobilienbereich und Anbieter/ Vermarkter größerer Schauplätze.

Quedlinburg

Die Anwendungsmöglichkeiten solcher Echtzeit-Simulationen sind vielfältig, das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. Aktuell arbeitet die Planetenwerft an der digitalen Umsetzung der neuen Marienklinik Duisburg, "bei der wir eine Echtzeit-Darstellung sämtlicher Abteilungen sowie eine einfach bedienbare Navigationslösung erstellen. Zudem entwickeln wir für eine Siemens-Tochter das Echtzeit-Modell eines Regionalzuges." Hierbei gehe es vor allem darum, die im Zug verbaute Technik für den Kunden erlebbar zu machen. Analog dazu lasse sich für jede denkbare Art von Produkt eine interaktive, animierte Gebrauchs- oder Aufbauanleitung erstellen, jede komplexe Maschine oder Anlage kann als digitale 1:1 Kopie mit programmierter Lernsimulation umgesetzt werden.

Marienklinik Duisburg

Und wem das zu abstrakt klingt: In 50 Filialen der Parfümerie Douglas verhalf die Planetenwerft im vergangenen Jahr zahlreichen Kunden virtuell zu einem ganz großen Auftritt. "Nach einem professionellen Fotoshooting zauberten wir das Kundenfoto in einen fiktiven, von uns produzierten interaktiven Broadway-Teaser. Sie fanden sich am Picadilly Circus oder auf dem Titel eines Modemagazins in Paris wieder. Die Kunden konnten diesen Film sogar direkt auf ihr Smartphone laden und an ihren Facebook Account senden." Eine gute Reklame fürs Unternehmen, ein großer Spaß für die Kunden – und deshalb viel besser als nur ein einseitiger Werbefilm.

 

Planetenwerft

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